Denkmal 2018 – Der Kongress für die Kinder- und Jugendarbeit

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Ruhdz (nicht der, der vom Schnurrbart am Eindringen in den Mund gehindert wird) and fruhdz 
Eigentlich ja roots and fruits. So lautete das Thema 2018. Diesmal wurde der Wert mehr auf roots (3 Einheiten) als auf fruits (2 Einheiten) gelegt. Die Philosophie der Veranstalter war, dass mehr Wurzel, automatisch mehr Früchte hervorbringt. In der Praxis also: mehr Liebe und Beziehung als Methode und Strategie. 
Die roots Einheiten gingen allerdings richtig in die Tiefe. Besonders beeindruckend war eine von der rotierenden Töpferscheibe aus gehaltene Predigt über Aufbruch, Zentrierung und die Beziehung von Töpfer und Ton. Sehr praktische Antworten, wie man die Beziehung zu Jesus wirklich lebt und pflegt waren Teil der sehr kostbaren Vorträge. Die Referentin erinnerte zwar mehr an ein Frauenfrühstück als an ein Jungscharwochendende, aber ihre Impulse waren umso gehaltvoller:

  • Wir sind möglicherweise für manche Heranwachsenden das einzige Vorbild.
  • Zum Nachdenken: Texten wir Gott in unserer Stillen Zeit nur zu, oder schauen wir ihn manchmal einfach nur an.
  • Nicht unsere Schwäche, sondern unsere Stärke ist oft ein Hindernis für Gott
  • Ich bin die beste Methode für die Kinder
  • Gott jubelt über seine Geschöpfe, über mich und das Jungscharkind

 Die Workshops (fruits) waren zum größten Teil auch sehr hilfreich und natürlich unterhaltsam. Maximal erheiternd waren zum Auftakt und Abschluss die Dialoge zwischen Zwerg und Karotte, die uns den Transfer vom Früchte bringen zum eigenen Leben verstehen lehrten. 
Die wichtigsten Workshops waren trotzdem die selbst initiierten, nämlich Freitag abend mit dem Thema: “der postmoderne Mitarbeiter im Wirtshaus“ und „Samstag abend“ wie man sich beim Eisstockschießen und Kartenspielen mal richtig amüsieren kann“.
Heiß begehrt war die Open Space Einheit, wie man mit der katastrophalen Disziplin der postmodernen Kinder umgeht. Sie heißen ja heute nicht mehr Chaoten, sondern Verhaltensoriginelle oder Verhaltenskreative. Die Fruits hierzu waren ganz ok. Aber auch die roots waren sehr hilfreich: Gedanke – fast alle guten Früchte haben irgendwo schmutzige Wurzeln. Wer die Leute nur wegen Ihrer Blüten liebt und nicht wegen ihrer Wurzeln, weiß ab Herbst nicht mehr, was er tun soll. Für die Kinder und für den Mitarbeiter gilt: ALS GOTT MICH SCHUF, FING ER AN ZU GRINSEN UND DACHTE: „KEINE AHNUNG, OB ES FUNKTIONIERT, ABER LUSTIG WIRD’S BESTIMMT“

Liebe Gemeinde, Vielen Dank für Eure Gebetsunterstützung und auch finanziell. Es war ein sehr lohnendes Wochenende und erhöht die Chancen, dass unser Saal auch in Jahrzehnten noch gut gefüllt sein wird.